MTB Griffe im Test: Welcher Mountainbike Griff macht den Unterschied? Der beste MTB-Griff für Trail & Tour (2026)

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Warum die richtigen MTB Griffe über deine Tour entscheiden

Du fährst seit zwei Stunden bergab. Der Schweiß läuft, die Hände sind kalt vom Fahrtwind, und genau jetzt erwischt dich der Wurzelteppich vor der Spitzkehre. In diesem Moment entscheidet sich, ob du den Lenker noch kontrolliert hältst — oder ob die Hand zur Klaue wird, weil dein Griff dich im Stich lässt. MTB Griffe sind das einzige Bauteil, das dauerhaft zwischen dir und dem Bike steht. Und trotzdem kaufen die meisten Fahrer sie nach Optik oder Preis statt nach Performance.

Wir haben fünf MTB Griffe für den Trail-, All-Mountain- und Enduro-Einsatz verglichen und bewertet — mit klarem Fokus auf Grip bei Nässe, Armpump-Prävention und Haltbarkeit unter realer Trail-Belastung. Keine Datenblatt-Vergleiche, sondern Trail-Konsequenzen: ob neue Griffe dein Fahrgefühl auf langen Abfahrten wirklich verändern, oder ob sie nur anders aussehen.

Unsere Top 5 MTB Griffe im Überblick

Wir haben fünf Modelle gegeneinander getestet, weil sie die relevanten Konzepte am Markt abdecken: konische Anti-Armpump-Geometrie, EMG-validierte Dämpfung, Multi-Compound-Konfiguration, reine Materialdämpfung und langlebige Allrounder-Konstruktion. Jeder Griff steht für eine bewusste Designentscheidung — und für einen anderen Fahrertyp.

Peaty’s Monarch Mushroom Lock-On

Stärkster dokumentierter Nassgrip im Set. Konische Geometrie hält den Unterarm auf langen Abfahrten arbeitsfähig — die erste Wahl für Trail- und Enduro-Fahrer mit Armpump-Problem.

SQlab 7OX 2.0 Pro

Einziger Griff im Test mit drei echten Größen plus Formunterschied. EMG-gestütztes Dämpfungskonzept für alle, die Passform-Präzision über Universalität stellen.

DMR Brendog Death Grip 2

Drei wählbare Compounds, robuste Hartplastik-Endkappe. Der konfigurierbarste Griff im Set — ein Produkt für Trail und Bikepark in einem.

ESI Chunky Silikon

Beste Vibrationsdämpfung im Test, leichtester Griff, günstigster Preis. Push-On-Konstruktion limitiert den Einsatz im sturzanfälligen Enduro-Gelände.

Ergon GA2

Austauschbarer Endplug, TÜV-Compound, breiteste Shop-Verfügbarkeit. Der haltbare Allrounder für Trail-Fahrer ohne Spitzen-Performance-Anspruch.

MTB Griffe im Test: Welcher Mountainbike Griff macht den Unterschied? Finde den besten MTB-Griff für Grip auf dem Trail

So haben wir bewertet

Die vier Kriterien und ihre Gewichtung sind direkt aus dem Trail-Einsatz abgeleitet: Was im Worst-Case versagt, wiegt schwerer als das, was im Showroom glänzt. Grip bekommt 35 % — weil der erste Kontrollverlust meist der letzte ist. Komfort und Ergonomie folgen, weil lange Tage in den Beinen die Hände als erstes verlieren.

Grip & Halt unter realen Trail-Bedingungen (35 %)

Das einzige Kriterium, das auf dem Trail über Sturz oder Kontrolle entscheidet. Nassgrip, Schlammtoleranz, Schweißhand-Verhalten — bei Trail- und Enduro-Bedingungen kein theoretisches Thema, sondern der Grund, warum du den Griff überhaupt tauschst. Höchste Gewichtung, weil hier der Unterschied zwischen Top und Mittelfeld am sichtbarsten wird.

Dämpfung & Hand-Komfort über lange Distanzen (30 %)

Auf langen Tagestouren entscheidet die Gummimischung und ihre Architektur, ob du nach vier Stunden noch sicher bremsen kannst oder mit tauben Fingern in die Spitzkehre rollst. Konische Geometrie, EMG-validiertes Innenklemm-System oder Silikonschaum — drei verschiedene Architekturen, die alle Vibrationen dämpfen sollen, ohne das Lenker-Feedback wegzubügeln. Die Gewichtung reflektiert, dass Armpump im Enduro-Einsatz oft das echte Limit ist, nicht die Beine.

Ergonomische Passform & Größenwahl (20 %)

Ein Griff, der nicht zur Hand passt, kann noch so viel Grip oder Dämpfung bieten — er funktioniert nicht. Echte Größenstufen mit Formunterschied (wie SQlab), konische Thin/Thick-Optionen (wie Peaty’s) oder Universal-Profile (wie ESI und Ergon) machen hier die Spreu vom Weizen.

Haltbarkeit & Verschleißverhalten (15 %)

Bewusst niedriger gewichtet, weil ein Griff bei intensivem Trail-Einsatz ein Verbrauchsteil bleibt. Wichtig sind konstruktive Schwachstellen — fehlende Endkappe, anfällige Push-On-Montage — die im Realbetrieb zu Problemen führen. Austauschbare Endplugs und Hartplastik-Verstärkungen verschieben den Tausch um eine ganze Saison.

Mountainbike-Griffe im MTB-Griffe Test: 5 Modelle im Trail-Check

8.4

Peaty’s Monarch Mushroom Lock-On – Testsieger

Stärkster Nassgrip im Test, konische Geometrie gegen Armpump — Trail-tauglich ohne Wenn und Aber.

Steve Peat hat hier nicht das nächste austauschbare Lock-On-Produkt gebaut, sondern einen Griff entwickelt, der den dokumentierten Schmerzpunkt jeder langen Abfahrt adressiert: Armpump und Nassgrip in einem. Die konische Geometrie (Thin/Thick) verteilt den Druck so, dass du den Lenker lockerer hältst — und dadurch länger bissig fahren kannst. Wo der DMR Deathgrip 2 mit drei Compounds variabel bleibt, geht Peaty’s auf maximalen Grip im Trail-Worst-Case. Wer zwischen Monarch und SQlab schwankt, entscheidet zwischen Grip-Performance und Passform-Präzision.

Vorteile

Klebt auch nass — kein Kontrollverlust dokumentiert.

Konische Form (Thin 30→32 mm, Thick 32→34 mm) hält den Unterarm spürbar entspannter.

Innenliegende 8-mm-Schraube vergrößert die nutzbare Grifffläche gegenüber Standard-Lock-Ons.

Höchste User-Bewertung im Set (4,8 Sterne).

Nachteile

Keine Hartplastik-Endkappe — Lenkerende komplett aus weichem Gummi, bei Stürzen einreißgefährdet.

Nur zwei Größen ohne Formvariation

Trail-Check

Was die Monarch über das Mittelfeld hebt, ist der seltene Doppelschlag: Nassgrip und Armpump-Prävention auf Top-Niveau. Beim Grip (9,0/10) liefert die Mushroom-Struktur auf der Oberseite der Griffe mit den tief geschnittenen Finger-Bars das, was im Schlamm und Regen wirklich zählt — direktes Lenker-Feedback und einen sicheren Halt auch mit nassen Handschuhen statt vage Adhäsion. Das 20A-Compound bleibt klebrig, wenn das Profil bereits matschig ist. Velomotion bestätigt phänomenalen Nassgrip, inside-mtb dokumentiert nach 500 km Race-Speed in Lenzerheide keinen Kontrollverlust. Das ist die Datendichte, die einen Kauf rechtfertigt.

Beim Komfort (8,5/10) macht die konische Geometrie den Unterschied. Auf Sternfeldern à 5–8 Minuten Vollgas-Abfahrt — Great White, Lenzerheide — meldet inside-mtb keinen Armpump. Velomotion bestätigt: Du hältst den Lenker lockerer und behältst trotzdem maximale Kontrolle, der Unterarm bleibt arbeitsfähig. Das ist die Trail-Konsequenz von 8,5/10: Du kommst unten an, ohne dass die Hand zur Klaue wird. Im Vergleich zum Deathgrip 2, der mit exzentrischem Querschnitt arbeitet, ist die konische Geometrie der konsequentere Anti-Armpump-Ansatz.

Bei der Ergonomie (8,0/10) liefern Thin und Thick zwei echte Optionen mit unterschiedlicher Geometrie — nicht nur Durchmesser-Skalierung wie bei den meisten Mitbewerbern. Halb-Flansch innen, Pinky-Ramp außen: Deine Hand findet ihre Position, ohne dass du suchen musst. Der Punkt Abzug gegenüber SQlab ist ehrlich — drei Größen mit Formunterschied schlagen zwei.

Bei der Haltbarkeit (7,0/10) wird’s interessant. Velomotion identifiziert den weichen Gummi am Lenkerende als Schwachstelle: Bei Stürzen reißt der theoretisch ein. Empirisch passiert es bisher nicht — inside-mtb nach 500 km kaum Abnutzung, Loamwolf nach Half-Year-Test intakt. Der Score reflektiert das dokumentierte Konstruktionsrisiko, nicht den belegten Schaden. Wenn du häufig auf die Seite legst, ist das Argument zum Deathgrip 2 mit seiner Hartplastik-Endkappe valide.

Praxis-Tipp: Beim Sturz auf den Lenker lieber einmal mehr nach den Lenkerenden schauen — und wenn das Gummi reißt, sofort tauschen. Ein eingerissenes Ende verkürzt die Lebensdauer drastisch und kann beim nächsten Sturz wegfetzen.

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8.0

SQlab 7OX 2.0 Pro Enduro Griffe

Drei echte Größen, EMG-validiertes Dämpfungskonzept — der Passform-König im Set.

Was bringt der beste Griff der Welt, wenn er nicht zu deiner Hand passt? Genau diese Frage beantwortet die 7OX von SQlab als Einziger im Test mit drei Größen (S/M/L), die sich in Durchmesser und Form unterscheiden. Was dieser Griff bietet, schafft kein anderes Modell im Set: ein Innenklemm-Konzept, das die EMG-Studie mit reduzierter Unterarm-Muskelaktivierung belegt. Wer im Gravity-Einsatz Armpump als Limit kennt, bekommt hier ein wissenschaftlich gestütztes Werkzeug — dafür zahlt der Käufer den höchsten UVP im Set.

Vorteile

Drei Größen mit Formunterschied — kein anderer Griff im Test bietet das.

EMG-Studie belegt reduzierte Muskelaktivierung gegenüber Original-Compound.

Innenklemm-Architektur positioniert die Gummimasse, wo der Handballen aufliegt.

Längster Griff im Set (140 mm) für lange Hände.

Nachteile

Externe Plastik-Endkappen scheuern beim seitlichen Bike-Anlegen schnell auf.

Höchster Preis im Test

Ergonomische Form macht schnelles Umgreifen weniger geschmeidig als runde Griffe.

Trail-Check

Beim Grip (7,5/10) liefert die weichere TPE-Gummimischung gegenüber dem Original-7OX einen sauberen Schritt nach vorn, weil die Oberfläche der Griffe spürbar mehr Adhäsion aufbaut. Loamwolf bestätigt im Long-Term 10/2025 exzellenten Grip bei Nässe wie Trockenheit, bike-x.de kürt die 7OX-Linie zum 5/5-Sieger im Schraubgriff-Vergleich. Ehrlich gesagt: Das ist solides Niveau, aber kein Nassgrip-Superlativ wie beim Peaty’s Monarch. Wer im Schlammloch lebt, greift dort hin. Wer einen verlässlichen Allrounder mit Schweißhand-Toleranz sucht, ist hier richtig.

Beim Komfort (8,5/10) zeigt die SQlab ihre Wissenschaft. Die Klemmung sitzt innenliegend und schiebt die maximale Gummimasse nach außen — exakt dort, wo der Handballen über Stunden ruht. An der Unterseite der Griffe liegt eine zusätzliche Buffer Zone. Loamwolf bestätigt deutlich reduzierte Griffkraft und weniger Armpump auf langen Abfahrten. Die EMG-Studie ist hauseigen — kleiner Punktabzug für die Quelle, der methodische Ansatz aber dokumentiert. Im direkten Vergleich zur Peaty’s: andere Architektur, gleiche Liga.

Bei der Ergonomie (9,0/10) ist die SQlab kategorisch konkurrenzlos. S/M/L mit Formunterschied, Hand-Vermessungsschablone vom Hersteller, Ergobar mit Wellenerhebung an der Unterseite, tiefer Index-Finger-Dip. Wer seine Handgröße kennt, bekommt hier eine Passform, die sich anfühlt wie maßgeschneidert.

Bei der Haltbarkeit (6,5/10) wird’s der Schwachpunkt. Loamwolf attestiert: hält für einen Soft-Compound gut — was den Trade-off offen ausspricht. Leichter Abrieb nach einer Saison, externe Plastik-Endkappen verschleißen, wenn das Bike öfter gegen Wände lehnt. Keine kritischen Ausfälle, aber auch kein Standzeit-Vorteil gegenüber dem konstruktiv robusteren DMR Deathgrip 2.

Klare Kaufempfehlung für die MTB-Griffe von SQlab an Enduro- und Gravity-Fahrer, die ihre Handgröße kennen und ergonomische Passform über Universalität stellen. Wer Maximalgrip im Worst-Case braucht, ist beim Peaty’s besser aufgehoben.

Praxis-Tipp: Hand vermessen vor dem Kauf — die SQlab-Schablone gibt’s online als PDF. Wer auf Verdacht S oder L bestellt, verliert die hauptsächliche Stärke des Griffs.

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7.7

DMR Brendog Death Grip 2 Lock-On

Drei Compounds, robuste Hartplastik-Endkappe — der konfigurierbarste Griff im Test.

Brendan Fairclough fährt seine Signature-Griffe nicht im Showroom, sondern im DH-World-Cup. Das merkst du dem Deathgrip 2 an: Multi-Pattern-Design, drei Compound-Optionen (25A/20A/15A), verbesserte Hartplastik-Endkappe als Antwort auf die Hauptschwäche des Originals. Wer einen Griff sucht, der für Trail und Bikepark funktioniert, ohne zwei Sets im Schrank zu haben, bekommt hier mehr Konfigurierbarkeit als die meisten Griffe im Set bieten.

Vorteile

Drei wählbare Compounds — einzigartig im Set, du tunst Grip gegen Haltbarkeit.

Hartplastik-Endkappe deutlich robuster als Original-Deathgrip (mtb-news 11/2024).

Multi-Pattern (Mushroom/Knurl/Waffle) deckt jede Handposition profilseitig ab.

Vier Konfigurationen: Thin/Thick × Flange/Flangeless.

DH-World-Cup-Pedigree mit Brendan Fairclough als Real-World-Validierung.

Nachteile

Race-Compound (15A) ist nach einer Bikepark-Saison durch — der Härtegrad hat seinen Preis.

Bei Nässe ohne Handschuhe können die Lamellen leicht rutschen.

Kein konisches Anti-Armpump-Konzept wie bei Peaty’s, keine EMG-Validierung wie bei SQlab.

Trail-Check

Nach der SQlab wirkt die DMR weniger wissenschaftlich, dafür praktischer. Beim Grip (8,0/10) zeigt das Multi-Pattern-Design seine Stärke: Der Mushroom-Daumen auf der Innenseite der Griffe, der Diamond Knurl auf der Hauptfläche, der Waffle unter der Hand — jede Position bekommt das Profil, das sie braucht. Drei Compounds erlauben gezieltes Tuning. mtb-news bestätigt herausragenden Grip. Der dokumentierte Schwachpunkt ist Nässe ohne Handschuhe — die Lamellen können rutschen. Die Peaty’s hat dieses Problem nicht, was den Punktabzug erklärt.

Beim Komfort (7,5/10) arbeitet das exzentrische Design: mehr Gummi unter dem Handballen als unter den Fingern. MBR dokumentiert das als effektiven Stoßdämpfer, mtb-news bestätigt: verhindert die typische Deathgrip-Versteifung der Handmuskulatur. Bikeradar lobt das Dämpfungsniveau ohne Feedback-Isolation. Solide, aber gegen die konische Peaty’s-Geometrie und die EMG-Architektur der SQlab spielt der DMR auf Niveau B.

Bei der Ergonomie (7,5/10) ist die DMR strukturell mit Peaty’s vergleichbar — Thin und Thick, dazu Flange/Flangeless. Vier Konfigurationen sind ordentlich, die verbesserte schmalere Klemme sitzt jetzt fest am Lenker und damit fest am Gummi. Was fehlt: echte Größenstufen mit Formunterschied. Wer das will, geht zu SQlab.

Bei der Haltbarkeit (7,5/10) zeigt die DMR ihre konstruktive Stärke. Die hochwertig injection-molded Hartplastik-Endkappe ist die wichtigste Verbesserung gegenüber dem Original — explizit von mtb-news als deutlich robuster bestätigt. Wo die Peaty’s bei Stürzen einreißen kann, hält die DMR. Einschränkung: Race-Compound 15A ist nach einer Bikepark-Saison durch (Loamwolf 05/2025) — das betrifft aber nur die extremste Compound-Option. Mit 20A oder 25A bekommst du eine Standzeit, die sich rechnet.

Klare Kaufempfehlung für Fahrer, die Compound-Wahl und konstruktive Robustheit wollen. Wer maximalen Nassgrip braucht, fährt Peaty’s. Wer Passform-Präzision will, fährt SQlab.

Praxis-Tipp: Den Race-Compound (15A) nur nehmen, wenn du wirklich im Bikepark unterwegs bist und einen Saison-Tausch einkalkulierst. Für gemischten Trail-Einsatz ist 20A der Sweet Spot — Grip ohne den frühen Verschleiß.

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6.8

ESI Chunky Silikon Lenkergriffe (32 mm)

Beste Vibrationsdämpfung im Set, aber Push-On-Konstruktion mit kurzer Standzeit — Bedingt MTB-tauglich.

Was passiert, wenn du auf strukturierte Profile, Lock-On-Sicherheit und Ergonomie verzichtest und stattdessen alles auf Materialdämpfung setzt? Du bekommst die ESI Chunky. Reines Silikon, runde Form, Push-On-Montage mit Iso-Alkohol und 24 Stunden Aushärtezeit. Die Vibrationsdämpfung ist klassenführend und macht den Griff auf Wurzelteppichen außergewöhnlich komfortabel — die Haltbarkeit ist es nicht. Im Trail-Einsatz mit Sturzfrequenz ist die Push-On-Konstruktion ein reales Risiko: Bei beschädigten Lenkerenden versagt die Primärfixierung. Daher die Tauglichkeitseinordnung „Bedingt“.

Vorteile

Stärkste Vibrationsdämpfung im Set — Silikonschaum bügelt kleine Frequenzen fast komplett aus.

Leichtester Griff im Test (60 g/Paar).

Günstigster Preis im Set — saisonaler Tausch finanziell verkraftbar.

Nachteile

Klar dokumentierte kurze Standzeit — Einreißen bei Stürzen, typisch eine Saison bis ein Jahr.

Push-On ohne Lock-On — Montage aufwendig, Demontage ohne Prozedere unmöglich.

Keine ergonomische Form — bewusste Entscheidung, aber Nachteil für Ergonomie-Fans.

Vereinzelt Geruchsbildung bei farbigen Varianten (Forum-Feedback).

Trail-Check

Nach dem DMR Deathgrip 2 wirkt die ESI Chunky wie ein anderes Konzept — und das ist sie auch. Beim Grip (7,0/10) funktioniert die Silikon-Adhäsion ohne Profilstruktur durch das Material selbst. enduro-mtb attestiert auf dem Trail volle Überzeugung, twentynineinches dokumentiert auch bei Ausdauerrennen im Regen keine Unsicherheit. Was fehlt: ein Fachtest-Superlativ wie beim Peaty’s. Bei extremen Schlammbedingungen ist Silikon-Adhäsion weniger vorhersagbar als ein strukturiertes Profil mit Finger-Bars.

Beim Komfort (8,5/10) spielt die ESI ihre eigentliche Stärke aus — gleichauf mit der SQlab. enduro-mtb belegt nahezu vollständige Dämpfung kleiner Vibrationen, twentynineinches dokumentiert seltene Taubheitsgefühle nur noch bei sehr langen Ausfahrten, bike-components Pro-Racerin Theresia bestätigt direkte Entlastung der Unterarmmuskulatur. Wer komfortable Griffe für lange Touren über alles stellt, findet hier das stärkste Argument im Set. Das ist passive Dämpfung über das Material — eine völlig andere Architektur als die aktive Geometrie bei Peaty’s oder SQlab. Auf langen Wurzelteppichen merkst du den Unterschied sofort.

Bei der Ergonomie (5,5/10) wird die Designentscheidung zum Limit. Runde Form, kein Profil, keine Größenwahl innerhalb der Chunky-Linie, kein Flansch, kein Lock-On. Wer freie Handpositionierung will, liebt das. Wer ergonomische Profilierung erwartet, ist hier falsch. Push-On-Montage mit Iso-Alkohol und 24 Stunden Aushärten ist kein Gimmick, sondern Pflicht.

Bei der Haltbarkeit (4,5/10) liegt der harte Schwachpunkt. Schnelles Einreißen bei Stürzen, Push-On-Konstruktion empfindlich an den Lenkerenden, durchschnittliche Standzeit eine Saison bis ein Jahr bei intensivem Trail-Einsatz. Der günstige Wiederbeschaffungspreis ist das einzige Gegengewicht — und für viele Fahrer reicht das. Im direkten Vergleich zum Ergon GA2 mit austauschbarem Endplug spielt die ESI in einer anderen Liga.

Bedingte Kaufempfehlung. Wenn Vibrationsdämpfung deine Top-Priorität ist und du den saisonalen Tausch einkalkulierst — kauf sie. Wenn du Sturzfrequenz im Enduro-Einsatz hast und auf Lock-On-Sicherheit angewiesen bist — Finger weg.

Praxis-Tipp: Bei der Montage nicht sparen — Iso-Alkohol großzügig, 24 Stunden vollständig aushärten lassen, sonst verdrehen sie sich beim ersten Drop. Und ein Reservepaar ins Werkzeug für lange Touren — wer mit eingerissenen Griffen heimfährt, weiß warum.

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6.6

Ergon GA2 Lenkergriffe

Austauschbarer Endplug, TÜV-Compound — der haltbare Allrounder mit dünner Fachtest-Datenbasis.

Der Ergon GA2 ist der Pragmatiker im Set. Made-in-Germany, TÜV-zertifizierter Compound, austauschbarer Endplug — eine Konstruktion, bei der die Griffe schon auf jahrelange Nutzung ausgelegt sind statt auf Saisonleistung. Was den GA2 trotzdem auf Rang 5 zurückzieht: Die Fachtest-Datenbasis ist dünn. Der einzige verfügbare Test stammt aus 2015. Daher die Tauglichkeitseinordnung „Bedingt“ — für Trail grundsätzlich geeignet, für Enduro ohne aktuelle Testgrundlage.

Vorteile

Austauschbarer Endplug — echtes Langlebigkeits-Feature, das im Set fast einzigartig ist.

TÜV-zertifizierter Made-in-Germany Compound.

Innenliegende Aluklemmringe Carbon-Lenker-verträglich.

Nachteile

Keine Größenwahl in der Standardlinie — GA2 Fat ist eine separate SKU, kein S/M/L.

Dünnste Fachtest-Datenbasis im Set, keine aktuellen Enduro-spezifischen Messungen.

Kein Vollvergleich gegen die EMG- oder Konik-Konzepte der Top-Drei möglich.

Trail-Check

Nach der ESI Chunky wirkt der GA2 wie ein Schritt zurück in die ergonomische Konvention — was nicht negativ ist. Beim Grip (6,5/10) liefert die superweiche, UV-stabile Mischung mit differenzierten Texturzonen ein solides Bild: minimale Reibung am Daumen, maximaler Grip im Außenbereich. User-Reviews bestätigen Rutschfestigkeit auch ohne Handschuhe bei Nässe. Was fehlt, sind aktuelle Fachtest-Messungen — der einzige Test ist von 2015. Daher die konservative Bewertung. Der Peaty’s Monarch und die DMR Deathgrip 2 haben die deutlich bessere Datendichte.

Beim Komfort (7,0/10) macht die konifizierte Innenkern-Wandstärke ihre Arbeit und entlastet das Handgelenk auch nach Stunden im Sattel. Trail-Test bestätigt sehr gute Dämpfung auch auf langen Ausfahrten, User-Feedback dokumentiert Schmerzreduktion. Gegen die EMG-validierte SQlab und die konische Peaty’s-Geometrie bleiben diese Griffe relativ konventionell — gegen die ESI auch. Solide, aber nicht herausragend.

Bei der Ergonomie (5,5/10) liegt die strukturelle Schwäche. Slim-Profil mit Daumenfreizone, ja — aber nur eine Standardgröße. Wer große Hände hat, braucht den GA2 Fat als separate SKU. Im Vergleich zu SQlabs drei Größen mit Formunterschied oder Peaty’s konischer Thin/Thick-Option ist das deutlich weniger Passformflexibilität.

Bei der Haltbarkeit (7,5/10) holt der GA2 auf. Der austauschbare Endplug ist ein echtes Differenzierungsmerkmal — wo die ESI Chunky komplett zu tauschen ist und die Peaty’s Monarch ein integriertes Lenkerende hat, lassen sich beim GA2 die Griffe einfach durch Tausch der meistbeanspruchten Komponente verlängern. Trail-Test nach 3,5 Monaten Dauereinsatz: kaum Nutzungsspuren am Griffkörper. User-Reviews bestätigen, dass die Griffe Grip und Optik über Monate halten. Solide dokumentierte Haltbarkeit mit konservativem Compound — der Trade-off zur Performance ist offen sichtbar.

Klare Kaufempfehlung für Trail-Fahrer, die einen langlebigen Alltagsgriff ohne Performance-Spitzen suchen. Diese Griffe eignen sich für Touren-, Pendel- und gemütliche Trail-Einsätze; wer Enduro-Anspruch hat, sollte zu Peaty’s, SQlab oder DMR greifen — die Datenlage stützt diese Entscheidung.

Praxis-Tipp: Endplug separat nachbestellen, wenn du das Bike öfter seitlich anlehnst — die kosten ein paar Euro und verlängern die Griff-Lebensdauer um eine ganze Saison. Das ist der eigentliche Wert des GA2-Systems.

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Aktualisiert: 24. September 2026 5:33
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MTB-Griffe für Bikes im Test – Vergleichstabelle

ProduktGesamtscoreGrip & HaltDämpfung & KomfortErgonomie & PassformHaltbarkeit
Peaty’s Monarch Mushroom Lock-On8,49,08,58,07,0
SQlab 7OX 2.0 Pro8,07,58,59,06,5
DMR Brendog Death Grip 27,78,07,57,57,5
ESI Chunky Silikon (32 mm)6,87,08,55,54,5
Ergon GA26,66,57,05,57,5

So vermeidest du einen Fehlkauf bei MTB Griffen

Viele Fahrer kaufen Push-On-Griffe wie die ESI Chunky, weil sie leicht sind und im Test der Vibrationsdämpfung dominieren — auf dem Trail merkst du dann, dass ein Sturz auf das Lenkerende den Griff einreißt und die Primärfixierung versagt. Wer ergonomische Griffe bevorzugt, greift dagegen zu Universalgrößen wie beim Ergon GA2, ohne zu prüfen, ob die Hand wirklich passt — auf langen Abfahrten rächt sich das mit Armpump, weil der Druck nicht dort liegt, wo der Handballen ihn braucht, und die Kontrolle über das Bike schleichend schwindet.

Was wirklich zählt für Komfort und Grip an deinen Bikes: das Verhalten bei Nässe und die Dämpfung gegen Armpump — die beiden höchstgewichteten Kriterien (35 % und 30 %) entscheiden den Sturz oder die kontrollierte Abfahrt. Was überschätzt wird: Optik, Markenname und Edelheit. Ein Griff mit konischer Geometrie schlägt jedes Marketing-Pattern, eine echte S/M/L-Größenwahl jedes Hochglanz-Datenblatt. Der Trade-off, den du verstehen musst: Maximaler Grip (Peaty’s) oder maximale Passform (SQlab) oder maximale Konfigurierbarkeit (DMR) — alle drei in einem Produkt gibt es nicht.

Technische Begriffe in Trail-Konsequenzen übersetzt:

  • 20A Krayton-Compound → klebt auch nass, biegt sich aber an scharfen Lenkerenden bei Stürzen ein.
  • Konische Geometrie (30→32 mm) → der Lenker wird zur Außenseite hin dicker, du hältst lockerer, der Unterarm bleibt länger arbeitsfähig.
  • Lock-On mit Innenklemm-Schraube → kein Verdrehen mehr im Schlamm, schnelle Demontage in fünf Minuten ohne Iso-Alkohol.
  • Austauschbarer Endplug → die meistbeanspruchte Stelle ist einzeln tauschbar, der Griff hält eine Saison länger.

Meine persönliche Empfehlung für deine Kaufentscheidung

Stell dir vor, du bist in der vierten Stunde einer Trail-Tour. Der Singletrail wird steiler, die Wurzeln nasser, der Unterarm pumpt schon seit zwanzig Minuten. Genau hier entscheidet sich, ob deine Mountainbike-Griffe ein Bauteil oder ein Problem sind. Im Trail-, All-Mountain- und Enduro-Einsatz kannst du beim Lenker nicht improvisieren — wenn die Hand zur Klaue wird oder der Griff bei Nässe verdreht, ist die Tour vorbei. Genau deshalb gehören Griffe zu den drei Komponenten, an denen du nicht sparst.

Der Test zeigt klar, wo die echten Unterschiede liegen — und dass es in dieser Kategorie noch keinen unangefochtenen Goldstandard gibt. Mein Top-Produkt erreicht 8,4/10 — ein starker Wert, aber unter der 9,0-Marke, die ich für ein Goldstandard-Produkt ansetze. Ein perfekter MTB-Griff für Trail- und Enduro-Einsatz müsste maximalen Nassgrip und echte Größendifferenzierung mit Formunterschied und robuste Hartplastik-Endkappe in einem Produkt vereinen. Das gibt es aktuell nicht. Was den Unterschied zwischen Spitze und Mittelfeld macht, ist die Datendichte: Bei Peaty’s, SQlab und DMR liegen mehrere unabhängige Fachtests vor — bei Ergon dagegen ist die Testlage dünn, und ESI verliert bei der Haltbarkeit klar Punkte. Das Mittelfeld macht solide Arbeit, die Spitze macht nachweislich den Unterschied auf langen Abfahrten.

Wenn mich ein Kumpel fragt, empfehle ich bei der Suche nach dem besten Griff den Peaty’s Monarch Mushroom Lock-On. Punkt. Der stärkste dokumentierte Nassgrip im Set — mehrfach unabhängig fachtest-validiert — kombiniert mit einer konischen Geometrie, die Armpump auf langen Abfahrten messbar reduziert. Das ist die Kombination, die du auf nassen Wurzelteppichen und mehrstündigen Trails wirklich brauchst. 4,8 Sterne aus über dreihundert User-Reviews bestätigen, was die Tests belegen. Wer einen Griff sucht, der unter den schwierigsten Trail-Bedingungen funktioniert, kauft diesen.

Wer exakte Passform über alles stellt, greift zum SQlab 7OX 2.0 Pro — mit dem klaren Bewusstsein, dass der Nassgrip eine Liga unter Peaty’s spielt und die externen Plastik-Endkappen schneller verschleißen. Drei echte Größen mit Formunterschied gibt’s nirgendwo sonst und die Griffe dadurch deutlich näher an einer maßgeschneiderten Lösung als der Rest des Sets. Wer Compound-Wahl und konstruktive Robustheit für Trail- und Bikepark-Einsatz in einem Produkt will, nimmt den DMR Brendog Death Grip 2 — griffig dank Multi-Pattern-Design, mit dem klaren Bewusstsein, dass die Lamellen bei Nässe ohne Handschuhe rutschen können und der Race-Compound (15A) nach einer harten Saison durch ist.

Häufige Fragen zu MTB Griffen

Wie oft muss ich meine MTB Griffe wechseln?

Bei intensivem Trail- und Enduro-Einsatz halten verschiedene Griffe unterschiedlich lange: Ein Soft-Compound-Griff wie der SQlab 7OX 2.0 Pro oder der Peaty’s Monarch hält ein bis zwei Saisons. Die ESI Chunky reißt bei Sturzfrequenz oft schon nach einer Saison. Robuste Konstruktionen wie der Ergon GA2 mit austauschbarem Endplug halten deutlich länger. Tausch spätestens, wenn das Profil glatt ist oder das Material reißt — Grip wird vorher schleichend schlechter.

Lock-On oder Push-On — was ist für MTB Griffe besser?

Für Trail-, All-Mountain- und Enduro-Einsatz klar Lock-On. Vier von fünf Produkten im Test setzen darauf, weil die innenliegende Schraubbefestigung im Schlamm und bei Schweißhänden nicht verdreht. Die ESI Chunky als einziger Push-On-Griff im Test braucht Iso-Alkohol bei der Montage und 24 Stunden Aushärtezeit — und versagt bei beschädigten Lenkerenden. Push-On nur, wenn maximale Vibrationsdämpfung deine einzige Priorität ist.

Welche Größe brauche ich bei MTB Griffen?

Hand vermessen, dann entscheiden. SQlab bietet als einziger Hersteller im Vergleich drei echte Größen (S/M/L) mit Formunterschied — die Schablone gibt’s online. Peaty’s und DMR arbeiten mit Thin/Thick-Optionen (28–32 mm vs. 32–34 mm Außendurchmesser): schmale Griffe für kleine Hände unter 18 cm, ab 19 cm dagegen Griffe mit größeren Durchmessern. Wer auf Verdacht bestellt, verliert die Hauptstärke des Griffs.

Was hilft gegen Armpump auf langen MTB-Abfahrten?

Drei Konzepte funktionieren nachweislich: konische Geometrie wie beim Peaty’s Monarch, EMG-validiertes Innenklemm-Konzept wie beim SQlab 7OX 2.0 Pro, und passive Materialdämpfung wie bei der ESI Chunky. Der Mechanismus ist immer derselbe: Du hältst den Lenker lockerer, weil der Druck dort liegt, wo der Handballen ihn braucht. Reine Marketing-Compounds ohne Geometrie-Konzept bringen wenig — der Unterschied entsteht durch die Form, nicht durch die Härte.

Sind weiche MTB Griffe wirklich besser bei Nässe?

Nicht automatisch. Weicher Compound liefert mehr Adhäsion, verschleißt aber schneller. Entscheidend ist die Kombination aus Compound und Profilstruktur. Der Peaty’s Monarch klebt auch nass, weil das 20A-Compound auf tief geschnittene Mushroom-Pattern trifft. Reine Soft-Compounds ohne Profil wie die ESI funktionieren bei Schweiß, werden im Schlamm aber unvorhersagbar. Bei extremen Nassbedingungen profilierter Griff vor weichem Compound — und beides zusammen schlägt alles.

Welche MTB Griffe sind mit Carbon-Lenkern kompatibel?

Lock-On-Griffe mit innenliegenden Aluklemmringen sind unkritisch — Ergon GA2 und SQlab 7OX 2.0 Pro arbeiten so. Bei Lock-Ons mit externen Klemmringen die Drehmomentangabe des Lenkerherstellers prüfen, meist 4–5 Nm. Push-On-Griffe wie die ESI sind komplett unproblematisch, weil keine punktuelle Klemmkraft entsteht. Carbon hasst zwei Dinge: Überdrehmoment und punktuelle Lasten — Lock-On mit Innenklemm-Schraube umgeht beides.

Lohnt sich der Aufpreis für Premium-MTB-Griffe?

Bei Trail- und Enduro-Einsatz ja, bei gemütlichen Touren nein. Der SQlab 7OX 2.0 Pro ist der teuerste Griff im Test, liefert aber das einzige Größensystem mit Formunterschied und ein EMG-validiertes Dämpfungskonzept. Der Peaty’s Monarch im Mittelfeld bietet den stärksten Nassgrip. Wer auf einfachen Trails fährt, ist mit dem Ergon GA2 gut bedient — austauschbarer Endplug verlängert die Nutzungsdauer und gleicht den Aufpreis-Abstand zur Premium-Liga aus.

Wie pflege ich meine MTB Griffe richtig?

Reinigung mit warmem Wasser und milder Seife reicht — keine Lösungsmittel, weil die das Compound aufweichen. Nach matschigen Touren direkt abspülen, sonst setzen sich Schlammkrusten in den Profilrillen fest und reduzieren den Grip. Wer seine Griffe gerne länger fährt, prüft bei Lock-On-Modellen einmal pro Saison die Klemmschrauben — vibrationsbedingt lösen sie sich. Endplugs beim Ergon GA2 separat nachbestellen, sobald sie ausgeschlagen sind.

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So „testen“ wir bei Ride With Love

Wir möchten dir mehr bieten als nur eine oberflächliche Meinung über Mountainbike-Ausrüstung. Unsere Testberichte sind das Ergebnis einer sorgfältigen Mischung aus Praxis, Fachwissen und Community-Feedback. Aber wie entstehen unsere Testberichte bei Ride With Love?

Wir sind keine Wissenschaftler und haben auch nicht den Anspruch eines objektiven oder laborbasierten Testszenarios. Bei „Ride With Love“ geht es um die praktische, bodenständige Wahrheit direkt von den Trails. Unsere „Test-Ergebnisse“ sind subjektive Einschätzungen, geformt durch unseren Geschmack und unseren Fahrstil: MTB Enduro. Und das Beste? Wir lassen uns nicht von Werbegeldern oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen beeinflussen. Unsere Meinung ist so frei wie ein Singletrail durch die Alpen.

Also, wenn du auf der Suche nach unverfälschten, praxisnahen und kompromisslosen Testberichten bist, bist du bei „Ride With Love“ genau richtig. Draufklicken, lesen, rausfahren!

1. Echte Erfahrungen auf Mountainbike Touren von Mountainbike-Guides

Wir sind selbst leidenschaftliche Enduro-Mountainbiker und MTB-Guides. Unsere Praxis-Bewertungen stammen also direkt von den besten Trails der Alpen. Ob es die Strapazierfähigkeit eines Durchschlagsschutz oder die Atmungsaktivität einer Jacke ist, wir haben das Material auf den härtesten MTB-Touren und Alpenüberquerungen getestet. Kurz gesagt: Wir bieten dir Erfahrung, die unter den Reifen gekommen ist. Aus der Praxis, für die Praxis. Der Nachteil: diese echte Erfahrung ist subjektiv.

2. Fundierte Recherchen von Testberichten etablierter Fachmedien

Du denkst, wir setzen nur auf unser Bauchgefühl? Fehlanzeige! Wir beziehen uns auch auf anerkannte Fachmagazine. Liest du gerne „Pinkbike“ oder „MTB News“? Wir auch! Und wir fischen die besten Insights für dich heraus und geben dir transparent & penibel unsere Quellen an. So kreieren wir ein ganzheitliches Bild, das über die Grenzen unserer subjektiven Erfahrungen hinausgeht.

3. Ergänzung des kollektiven Wissens der Mountainbike-Community

Nicht nur wir, sondern auch du hast eine Menge Erfahrungen gesammelt über das Material, das du nutzt. Foren & Produktbewertungen sind voll mit diesem Feedback und Wissen. Wir tauchen in diese Tiefen ein und ziehen die Pros & Cons hervor. Anschließend weben wir sie in unsere Berichte ein. Die Community ist unser dritter Baustein, der unsere Perspektive und Testberichte erweitert.

Magnus Schmidt | Ride With Love Mountainbike-Guide
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Magnus Schmidt

Magnus Schmidt ist professioneller Mountainbike Guide und im Herzen der Alpen zu Hause. Magnus‘ Spezialität? Atemberaubende MTB-Alpenüberquerungen und Mehrtagestouren mit hohem Singletrailanteil. Er weiß, was du brauchst – vom perfekten Enduro-Bike bis zur optimalen Ernährung. Unter dem Namen „Ride With Love“ schreibt er nicht nur Berichte, sondern erstellt individuelle MTB-Touren inkl. GPX-Daten und Roadbooks, die mehr sind als nur PDFs – sie sind der Schlüssel zu deinem nächsten Abenteuer. Seine Tests basieren auf echten Erfahrungen, ergänzt durch das kollektive Wissen der Mountainbike-Community.

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